@ 2016 by Markus Koeck

Landrover - von Bastlern für Bastler

fahren &bergen

Beim Fahrwerk haben wir lange überlegt, wie wir vorgehen sollten. Wir haben uns dann darauf geeinigt, den restlichen Ausbau fertig zu machen, zu wiegen und dann zu entscheiden.

 

◆ Spurverbreiterungen

 

he krasse Tuningkiste …

 

war die erste Reaktion, als ich mit dem Vorschlag gekommen bin Spurverbreiterungen zu montieren. Da wir jedoch das Hubdach montiert haben und der Schwerpunkt dadurch angehoben wurde (was zu einem erhöhten Kipprisiko im Gelände führt) war die Lösung mit Spurplatten einleuchtend. Dadurch konnte der Kippwinkel wieder erhöht werden. Die Fahrstabilität ist besser als ohne. Nicht zu vergessen ist der massiv bessere Wendekreis durch die Verstellung der Lenkanschläge. Wer jemals einene Defender ohne gefahen ist, weiss was ich meine …

 

◆ ReifenDie Bereifung beim Kauf waren BF Goodrich AT in 235/85R16 auf original Boost-Alu-Felgen. Da ich durch Zufall und gute Freunde (danke Alex!) an einen fast ungebrauchten Satz 255/85R16 BF-Goodrich MTs gekommen bin, werden diese im Frühling montiert werden. Ich hoffe unser Landy passt dann noch in die Garage.

 

◆ Federn und DämpferWir haben uns aufgrund des Fahrzeuggewichts (ca. 2700kg reisefertig mit Insassen und allem was dazu gehört) und des relativ hohen Schwerpunkts dazu entschlossen das Fahrwerk zu erneuern. Dazu haben wir uns für einen 5“ Heavy-Duty-Lift-Kit von Terrafirma entschieden. Die Seitenneigung des Fahrzeugs ist jetzt deutlich weniger (wenn auch immer noch zu viel, hier wird wohl in naher Zukunft ein entkoppelbarer Stabilisator von X-Eng. an der Hinterachse nachgerüstet werden). Weiters passen die Feder und Dämpfercharakteristiken besser zu dem relativ schweren Gefährt und vermitteln mehr Sicherheit. Seitdem auch die Winde montiert ist stimmt die Abstimmung der Vorderachse auch wieder. Bisher hat das Fahrwerk sehr gut funktioniert und keinerlei Macken gemacht.

 

◆ Doppelgelenkwelle vorneWie bei den Reparaturen erwähnt musste ich die vordere Gelenkwelle gegen eine Doppelgelenkwelle tauschen, da die originale einen ungünstigen Winkel im Anschluss zum Differential hatte. Vibrationen im Antriebstrang sind danke der Doppelgelenkwelle ebenfalls minimiert. Mal sehen wie lange es hält …

 

◆ AchsdifferntialsperrenHier sind wir noch am überlegen, ob wir uns für pneumatische 100% Sperren oder doch für Limited-Slip-Sperren entscheiden sollten. Beide Systeme haben Vor-und Nachteile. Da sowieso ein fix verbauter Kompressor geplant ist, ist die wahrscheinlichste Kombination eine 100%Sperre an der Hinterachse und eine LS-Sperre an der Vorderachse…

Zur Bergung des Fahrzeugs (hoffentlich brauchen es wir nie auf Reisen) wurden folgende Maßnahmen getroffen bzw. Umbauten durchgeführt:

 

◆ JATE-Ringe am Heck: anstatt der etwas windigen Bergeösen am Heck wurden JATE-Ringe verwendet. Diese wurden ursprünglich entwickelt um den Landrover für den Transport in Flugzeugen verzurren zu können. Diese haben den Vorteil, dass auch Zugkräfte die nicht exakt in Längsachsenrichtung wirken aufgenommen werden können. Die originalen Bergeösen werden dabei verbogen (wodurch unter Umständen der Schäkel klemmen könnte)

 

◆ Seilwinde mit Windenträger und Anschlagpunkten vorneHier haben wir uns für eine Superwinch Talon 9.5 SR entschieden. Vorteil dieser Winde für uns ist, dass sie bereits mit einem Kunststoffseil geliefert wird (die Vorteile gegenüber Stahlseilen überwiegen drastisch). Weiters merkt man bei dier Winde in Details, dass sie sehrgut durchdacht ist. So ist die Bremse nicht in der Trommel sondern ausserhalb angebracht, was sich positiv auf die Lebensdauer des Seil auswirken wird (Wärmeentwicklung), die Kabelfernbedienung ist verriegelbar, der Freilaufhebel muss ebenfalls bewusst ver- und entriegelt werden.

 

Der Windenträger ist eine Stoßstange von Terrafirma, die, im Vergleich mit anderen verfügbaren Stoßstangen, der originalen noch am änlichsten sieht und integrierte Anschlagpunkte hat.

 

Zur elektrischen Trennung der Winde wurde ein 500A Trennrelais von Warn eingesetzt, das über einen Schalter im Amaturenbrett zu bedienen ist. Für die elektrische Verkabelung wurde auf Kabel mit einem Querschnitt von 35mm2 gesetzt, da diese einerseits bereits im Kit der Winde enthalten waren und für den max. Strom der Winde ausgeelegt sind.

 

◆ loses Bergematerial

Bergegurt 8m

Baumankergurt

Stahlschäkel

Snatch block

aussen

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