@ 2016 by Markus Koeck

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Karibikküste

May 17, 2018

 

Wir haben es geschafft. Nachdem wir am 2.1.2018 in Ushuaia am Beagelkanal mit der Hauptrichtung Nord aufgebrochen sind haben wir vor ein paar Tagen die karibische Küste Kolumbiens erreicht. Wir sind so erleichtert und glücklich.

 

Zuvor waren wir dann noch in Bogota im Goldmuseum und sind dann über Villa de Leyva, einer Kolonialstadt und einem Mekka für alte Geländewagen,  nach Norden weiter gefahren um bei Santa Marta an die Küste zu gelangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pauli unser treues Arbeitsross und Haus zugleich hat uns über viele tausend Kilometer über Stock und Stein sicher an die Karibik gebracht. Jetzt haben wir uns alle mal eine kleine Pause vom Reisen verdient und verbringen ein paar Tage am Strand unter Palmen.

 

So romanisch wie sich das anhört ist es in Kolumbien leider noch nicht. Die touristische Infrastruktur ist sehr basic und auch das Gast-Verständnis der Kolumbianer ist stark ausbaufähig (vor allem bei der Konkurrenz hier: Panama, Costa Rica, Belize, Mexico, Kuba, Jamaika, ABC-Inseln ...). Man wird hier folgendermaßen behandelt: Die Europäer haben viel Geld, da macht es nix wenn wir mal für alles kassieren, ist ja nicht viel. Im einzelnen Fall stimmt das ja, aber wenn man sich das über den Tag zusammenrechnet ist man gleich bei Summen, da brauchen sich 5-Sterne Resorts nicht zu verstecken – bei ganz anderem Standard, wohlgemerkt. So stößt es einfach sauer auf, wenn man für den Eintritt in einen wunderschönen Nationalpark eine Extragebühr für das Auto zahlt, was noch vollkommen OK ist, wenn man dann aber parken will, wird wieder als erstes die Hand aufgehalten wird. Wenn man sich vor der Einfahrt in den NP ein Video ansehen muss, was alles nicht erlaubt ist, damit die Umwelt intakt bleibt – super Idee übrigens, dann aber Plastikflaschen und Scherben am Strand liegen.

 

Ich finde das muss auch mal angesprochen werden – jetzt aber genug gejammert:

 

Wir haben wirklich schöne Tage hier an der karibischen Küste, machen Ausflüge in die Sierra Nevada, das Gebirge gleich hinter unserem Campingplatz. Die Sierra Nevada ist übrigens das Gebirge wo die höchsten küstennahen Gipfel stehen. Der höchste Punkt mit 5775m liegt gerade mal Luftlinie 40km von der Küste weg. Im Vergleich zu Korsika ist das ca. 2,5mal so hoch, aber auf die selbe Distanz zur Küste – Respekt. Die Sierra Nevada ist aber auch durch nicht so tolle Superlativen bekannt. Das Gebiet war einst ein Kerngebiet der FARC und die hat sich dort heftige Gefechte mit den rechten Paramilitärs geliefert. Wo vor 10 Jahren noch Waffen und das Drogengeschäft das Leben beherrschte, ist heute Gott sei Dank nur noch der Kampf um die Touristen im Fokus – mit all den mühseligen kleinen Unstimmigkeiten, wie anfangs erwähnt.

 

 

 

 

 

Wir werden von hier aus dann nach Cartagena aufbrechen, wo wir Pauli in den Container für seine Rückreise stecken werden. Wir haben dann noch bis zum Ende des Monats Zeit und werden noch mal aus Cartagena berichten – dann müsst ihr uns wieder physisch ertragen, kann ich euch leider nicht ersparen. 

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