@ 2016 by Markus Koeck

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Kolumbien - der Süden

May 10, 2018

 

Nach unserer Expedition in das Amazonasgebiet sind wir, vorbei am San Rafael Wasserfall und am hochaktiven Vulkan Reventador nochmals zurück nach Quito und dann über die Panamerikana nach Norden.

 

 

 

In Ibarra haben wir dann bei Hans und Patrizia auf der Finca Sommerwind Halt gemacht, wo wir uns herzlichst willkommen gefühlt haben. Wir hatten einen netten Barbecue-Abend mit einigen anderen Overlandern aus Deutschland, Belgien, Frankreich, England und Kanada verbracht. Wir sind dann über die Grenze nach Kolumbien eingereist. Das war ein ziemlicher Auflauf an Leuten dort. Zur Zeit wollen viele Venezolaner über die Grenze Richtung Ecuador und dann auch weiter nach Chile um der tristen Situation in ihrem Land zu entfliehen. Leider wieder mal ein Staat, der das sozialistische System nicht ordentlich umsetzen konnte – irgendwie schade. Der Grenzübertritt dauerte länger als alle bisherigen zusammen, da tausende Leute an nur 2 Schaltern abgefertigt wurden, und kein Unterschied zwischen den Reiserichtungen gemacht wurde.

 

Nichts desto trotz haben wir es dann geschafft und sind am Abend noch sicher und gemütlich in der Nähe von Las Lajas gestanden. Der kleine Ort hat eine besondere Attraktion. Es wurde eine Kirche auf einer Brücke über dem Tal errichtet. Neogotischer Stil mit südamerikanisch bunter Beleuchtung am Abend. Vatikan meets Disneyland ...

 

 

 

 

Der Weg führt uns dann weiter nach San Agustin, einer der bedeutendsten Stätten prä-kolumbianischer Kultur in Südamerika. Der Weg dorthin ist sehr spannend und erinnert uns an vielen Stellen an den Camino del Muerte in Bolivien, nur mit noch aufrechtem Verkehr. Wie wir dann in San Agustin erfahren, wird die Strecke auch Trampolino del Muerte genannt – na super. Zumindest sind die Kolumbianer geduldigere und sicherere Autofahrer als die Bolivianer.

 

 

Von San Agustin geht es weiter nordwärts in die Tatacoa-Wüste, wo wir einen kurzen Zwischenstopp machen und dann weiter Richtung Salento – ins Kaffee-Gebiet. Ein wunderschöner Fleck an den Hängen der Anden. Wir machen uns mit 1PS auf durch schweres Gelände um die Gegend zu erkunden, finden malerische Täler mit den weithin bekannten Wachspalmen und erfahren bei einer Führung durch eine Kaffee-Plantage vieles rund um den Kaffee-Anbau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch was zur Sicherheit: Da wir ja durch das Kerngebiet der FARC gereist sind, hatten wir uns im vorhinein genau nach der Sicherheitslage erkundigt. Wir haben uns zu jeder Zeit sicher gefühlt und wurden von den Leuten herzlich empfangen, was aber noch nicht lange so ist und die Lage ist noch nicht vollends klar. Politische Änderungen können auch hier schnell zu erneuten Konflikten führen.

 

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