@ 2016 by Markus Koeck

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Im Zentrum des Inkareichs

March 22, 2018

Dass die Inka ein Imperium von Kolumbien bis Argentinien aufgebaut haben, brauch ich wohl hier niemanden zu erzählen, genauso wenig, dass sie von den Spaniern besiegt wurden und ihre Kultur ausgelöscht wurde. Aber eben nicht komplett. Das kann man in und um Cusco – der ehemaligen Inka-Hauptstadt – überall betrachten. Bauten der Inka, oder von Vorgängerkulturen, Bauten der Spanier, die wiederum Inka-Stätten umgebaut haben, oder sich einfach von Inkastätten das Baumaterial für ihre Kolonialbauten genommen haben. All das kann man in verschiedensten Facetten in Cusco und dem heiligen Tal der Inka – dem Urubamba-Tal bewundern.

 

Die Inka waren ja bekanntermaßen geniale Baumeister – sie haben Tempel und Anlagen erschaffen, die es ihnen ermöglichten Erdbeben zu überstehen, den Boden vor Erosion zu schützen und fruchtbar zu machen, sie haben Bewässerungssysteme gebaut, die das Wasser von weitem her transportierten und dann ausgeklügelt auf die Felder verteilten.

 

Sie waren jedoch auch hervorragende Astronomen und haben Anlagen geschaffen, die ihnen als Kalender dienten.

 

Sie waren jedoch auch Bio-Techniker, die es verstanden Versuchslabore bzw. Versuchsfelder anzulegen um den Wachstumsbereich von Pflanzen zu erweitern in dem Sie Terrassen anlegten die jede für sich ein spezielles Mikroklima aufweisen.

 

Sie waren aber auch gottesfürchtig und haben, um ihren Göttern zu huldigen und sie zu befriedigen große Tempelanlagen errichtet, wo Opfer dargebracht wurden (Sonnen-, Wasser-, Windtempel, etc.).

 

Wir haben uns einiges davon angesehen. Ob es die aus Mauern mit fugenfrei verlegten Grantiblöcken gebaute Festung Saqsayhuaman oberhalb von Cusco ist, dort wo die Inka vernichtend geschlagen wurden, oder Qorikancha wo die Spanier einfach auf DEM Inkatempel ein Kirche errichtet haben, wir haben uns Kolonialkirchen in Cusco genauso angesehen, wie die Inkafestungen von Pisac, Pikillaqta und Ollantaytambo, die landwirtschaftlichen Terrassen von Muray und Tipon, sowie die Salzgewinnungsanlagen in Mara. Das Highlight war natürlich der Besuch im berühmten Maccu Picchu. Dort ist es schon sehr touristisch und bei 2000 Besuchern pro Tag ist man wirklich kaum alleine. Trotzdem verlaufen sich die Besucher Massen dann ganz ordentlich und man bekommt ein paar nette Impressionen zustande. Das wirklich imposante an Maccu Picchu war für uns jedoch die Lage. Mitten auf einem unzugänglichen Granitgipfel im schroffen Tal des Urubamba, gelegen, die extrem steilen Bergflanken grün bis ganz nach oben. Das Tal teilweise so schmal, dass die Bahntrasse kaum Platz hat. Das Rahmenprogramm der Show hat die Show selbst noch übertroffen.

 

Der einzige Wehmutstropfen war jedoch das Wetter. Kein Tag und vor allem keine Nacht, wo es nicht fürchterlich geregnet hat. Deshalb haben wir auch unseren Plan uns Choquequirau anzusehen leider nicht in die Tat umgesetzt. 5 Tage wandern bei anhaltenden Regen, oder Nebel, wenn es nicht regnet, waren uns dann doch zu britisch, und wir sind dann wieder über die Berge an die Küste nach Nasca – Die Regenzeit in Perus Bergen ist eben nichts für einen undichten Landrover und dessen mitteleuropäisch verweichlichter Besatzung. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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