@ 2016 by Markus Koeck

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Arequipa und der Colca-Canyon

March 11, 2018

 

So, wir sind also in Arequipa gelandet. Arequipa ist eine Großstadt im Süden Perus, die durch einen sehr gut erhaltenen Stadtkern mit vielen Kolonialbauten bekannt ist. Hat man sich durch die sehr „südamerikanischen“ Vorstadt gekämpft und lässt man die Shopping Malls links liegen, hat Arequipa viel zu bieten. Einen „Plaza de Armas“ der nahezu autofrei ist, und breite Gehsteige laden dazu ein sich die Stadt näher anzusehen. Vor allem die Kathedrale und die Kirchen und Klöster sind sehenswert. Nach 2 Tagen heißt es dann aber wieder weiter.

 

 

 

Wir wollen in den touristisch sehr gut erschlossenen Colca-Canyon. Dieser ist neben dem Canyon von Cotahuasi der tiefste Canyon in Peru, der Cotahuasi sogar der tiefste der Welt – zumindest nach peruanischer Messung. Die Touristentouren fahren den Colca-Canyon hauptsächlich wegen einer Attraktion an: den Kondoren. Es gibt einen Aussichtspunkt an dem sich die Kondore gut beobachten lassen – oder auch nicht, wenn man Pech hat. Wir lassen uns jedoch Zeit und verbringen den ersten Abend in den Thermen von Chivay. Genau so wie die gesamte Polizeitruppe der Region, die gerade nicht Dienst hat. Schnell freunden wir uns mit dem Chef der Einheit an – dass wir die Nacht anschließend sicher am Parkplatz der Therme gestanden sind, ist dann eine nette Zugabe.

 

Am nächsten Morgen brechen wir früh zum Kondor-Aussichtspunkt auf, wir wollen die Viecher noch vor den anderen Touris sehen. Außer drei Stunden warten passiert dann aber nicht viel. Auch die Touris haben heute Pech. Die großen Vögel wollen nicht fliegen. Vielleich liegt es am Nebel, der über dem Canyon liegt und die Sicht hinunter versperrt. Wir fahren dann weiter nach Westen – die Touren drehen an dem Platz wieder um. Dort wird der Canyon erst so richtig idyllisch. Als wir beim Rausfahren aus dem Canyon über einen Pass müssen, entdecken wir dann aber noch Kondore. Ganze 5 Exemplare zeigen sich in ihrer vollen Pracht. Am nächsten Pass holen wir uns unsere erste Reifenpanne mit Pauli überhaupt. Mit dem richtigen Werkzeug ist der Schaden auch wieder schnell behoben, auch wenn es eine echte Qual ist, einen Offroadreifen auf 4500m zu flicken. Wir schaffen es an diesem Tag noch zu den Petroglyphen von Toro Muerte.

 

 

 

Es ist ein unscheinbarer wüstenartiger Fleck, direkt neben dem Tal in dem die Trauben für das peruanische Nationalgetränk wachsen – Pisco nämlich. Was diesen Fleck jedoch besonders macht, sind die Steine, die hier in der Landschaft verteilt liegen. 2200 von ihnen weisen Gravuren oder Ritzungen auf – die Petroglyphen.

 

 

Am nächsten Tag geht es weiter Richtung Cotahuasi-Canyon. Wir biegen aber vorher noch rechts ab und wollen „kurz“ in das Valle de Volcanos schauen, wo es 80 teils perfekt ausgebildete Vulkankegel zu sehen gibt. Die Fahrt dorthin ist spektakulär und dauert dann doch den ganzen Tag. So dass wir in der Nähe von Andagua übernachten.

 

 

Wir beratschlagen und kommen zum Entschluss, den Cotahuasi Canyon mal links liegen zu lassen und uns auf den „direkten“ Weg nach Cusco machen. Wie man schon von der Programmierung von Navis weiß, ist der kürzeste Weg nicht immer der schnellste, aber oft der spektakulärste. Auch diesmal stimmt das vollkommen. Wir fahren durch unzählige Schluchten, über Pässe knapp unter 5000m (man beachte das gelbe Barometer von Lays am Amaturenbrett ...), über Hochebenen – aber eben sehr langsam. Die Wege und Straßen sind in einem katastrophalen Zustand, wenn man bedenkt, dass hier auch der Schwerverkehr durch muss, der die Goldminen im Hochland versorgt. Auf den Hochebenen tummeln sich auch wieder, wie in Bolivien Flamingos, Vikunias und Lamas. Nach 2 langen Fahrtagen erreichen wir wieder Asphalt und machen uns auf den Weg nach Cusco. Mehr von Cusco das nächste mal ..

 

 

 

 

 

 

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