@ 2016 by Markus Koeck

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Titikaka See

March 4, 2018

 

Der Titikaka See ist mit 3810m der höchste schiffbare See der Welt mit einer Wasserfläche von 8000 km2. Angeblich kommt der Name des Sees aus der Sprache der Aymara. „Titi“ bedeutet „Puma“, „Kaka“ (chacha) bedeutet „Haase“. Der See heisst also so, weil die Konturen so aussehen wie ein Puma, der einen Haasen jagd. Wenn man den See auf Satellitenbildern betrachtet und nahezu 180° dreht, stimmt das auch – ich frage mich nur woher dies die alten Inka wussten ...

 

Wir kommen aus dem Süden, aus Bolivien an den See und bereits die Überfahrt mit dem Floß über die See-Enge wird spannend. Das Floß knarzt bei jeder Welle und wir sind heilfroh trocken und sicher am anderen Ufer angekommen zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

Wir verbringen 2 Tage im Ort Copacabana. Der Ort hat zwar den gleichen Namen wie der Strand in Rio, hier dominieren aber eher Wollpullis mit Lamamotiven als Bikinis das Ortsbild. Der Ort ist der ideale Ausgangspunkt für Touren auf die Sonneninsel, wo sich angeblich die Wiege der Inka-Kultur befindet.

 

Bei der Überfahrt macht die Insel ihrem Namen keine Ehre – es hagelt und wir sind ohne Regenschutz am oberen freien Deck – wieder mal super gemacht ...

 

Was man auf jeden Fall erleben kann sind geschäftstüchtige Inselbewohner, die einen bereits am Anlegesteg ein Ticket unter die Nase halten, sonst kommt man gar nicht erst auf die Insel. Die Ortschaften im Süden der Insel sind ganz nett, nur schade, dass wegen eines Konflikts zwischen Nord- und Südteil der Insel, der Nordteil nicht erreichbar ist. Trotzdem ein schöner Tag mit einer netten Wanderung zu einem Aussichtspunkt.

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren dann weiter an der Westküste des Sees nach Peru nach Puno und bekommen gerade noch Platz auf einem Ausflugsschiff, das uns zu den Uros und deren schwimmende Dörfer bringt. Es leben zur Zeit ca. 2000 Uros auf solchen schwimmenden Inseln, die in Familienverbänden organisiert sind. Die Familien, die Kontakt zu Touristen haben wollen, sind sehr aufgeschlossen und erklären gerne ihre traditionelle Lebensweise. Die Inseln sind aus dem Schilf aus dem See gemacht und erstaunlich stabil. Ihre Hütten sind aus dem selben Material hergestellt. Mittlerweile haben sie durch Solarstrom moderne Infrastruktur mit Fernsehen, Kühltruhen und elektrischem Licht. Nach einer netten Stunde müssen wir wieder Abschied nehmen. Es war sehr spannend, wenn auch sehr touristisch, aber das wussten wir ja bereits im Vorhinein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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