@ 2016 by Markus Koeck

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Camino del Muerte

March 2, 2018

 

Die Straße, die von La Paz durch die nördlichen Schluchten der Yungas führt wird gerne die „Todesstraße“ genannt. Warum wird bei einem Cocktail aus sehr schmaler Schotterpiste (teils unter 3,5m Breite), viel Verkehr mit teils schlecht gewarteten Bussen und LKWs in beide Richtungen, steilen Abhängen, viel Wasser und Nebel und dem starrsinnigen bolivianischen Fahrstil schnell klar. Nicht fahlen darf auch das Kauen von Coca-Blättern und mit Sicherheit auch genügend Alkohol. Das hat diesem Abschnitt von nicht einmal 40km diesen Ruf beschert. Genügend Tote hat es ja gegeben. Es sollten angeblich im Schnitt pro Jahr 25 Fahrzeuge über die Böschung gefallen sein. LKWs, PKWs aber auch Busse mitsamt den Fahrgästen.

 

Heute gibt es eine alternative, geteerte breite Straße, die viel vom Verkehr aufnimmt und damit die Gefahr auf der Strecke drastisch reduziert.

 

So sind am Camino nur noch Horden von Mountainbikern, einige Touristenautos und ganz wenig lokaler Verkehr auf der Straße unterwegs. Wir haben den Abstieg vom 4660m hohen Pass gleich hinter La Paz bis zum Dorf Coroico auf 1200m gewagt. Fahrtechnisch ist dieser Teil eigentlich kein Problem. Man muss nur immer auch die anderen Verkehrsteilnehmer im Blick haben, es haben auch schon Mountainbiker auf der Strecke das Leben verloren – meist durch Selbstüberschätzung.

 

Dafür ist die Aussicht schlicht atemberaubend, auch wenn teils durch Nebel verschleiert. Üppiges, saftiges Grün und Wasserfälle, die auf und über die Fahrbahn donnern. Es wird mit abnehmender Höhe immer tropischer, bis man im Tal sogar Bananenplantagen findet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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