@ 2016 by Markus Koeck

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Ruta del Che

February 21, 2018

Sind wir wieder in Kuba gelandet, oder warum taucht Ernesto „Che“ Guevara mal wieder in unseren Berichten auf? Des Rätsels Lösung ist einfach, wenn man die Geschichte von Che kennt. Che hat, nachdem er in Kuba erfolgreich an der Seite Fidel Castros eine Revolution angezettelt hat, seine Überzeugung weiter verbreiten wollen, das aber nicht immer mit friedlichen Mitteln. Er hat zunächst in Afrika im Kongo eine Guerilla Einheit aufgebaut und wollte dann von Bolivien aus mit Hilfe von Guerilla-Truppen ganz Südamerika mit seiner kommunistische Weltanschauung revolutionieren. Diese Mission ist dann aber am 8.Oktober 1967 gänzlich gescheitert, als er mit seinen letzten überlebenden Kameraden vom bolivianischen Militär festgenommen und am Tag darauf exekutiert wurde. Dies alles ist im Süden Boliviens, in der Bergen der Region Santa Cruz geschehen. Genauer gesagt wurde er in der Schule des winzigen Dorfes Higuera gefoltert und hingerichtet. Dieses kleine Dorf, weit Abseits von asphaltierten Straßen ist seit einiger Zeit nun eine Pilgerstätte für Che-Interessierte geworden. Wohl auch durch 2 französische Pärchen, die dort für eine touristische Infrastruktur sorgen. Che ist in dem Dorf allgegenwärtig und sein Geist lebt hier weiter. Selbst der Hof der neuen Schule ist mit Che-Malereien und Sprüchen versehen.

 

Noch ein Interessantes Detail: Tanken in Bolivien ist interessant. Da die bolivianische Regierung den Preis für Benzin und Diesel subventioniert, wollen sie nicht, dass ausländische Fahrzeuge davon profitieren um dem Schmuggel einhalt zu gebieten. Ist in Grenzregionen auch vernünftig und angemessen, denke ich. Man zahlt eben als Tourist einen höheren Preis, kann sich drüber aufregen, bringt aber nix. Nur manche Tankstellen in Bolivien haben keine Lizenz um an ausländische Fahrzeuge überhaupt Diesel zu verkaufen. Dafür haben sie kein Problem mit ausländischen Kanistern. Wir haben dann eben unser Auto direkt neben die Tankstelle gestellt und mit dem Kanister bedankt. 4x musste ich nachfüllen – kein Problem. Nettes Detail am Rande: Der Diesel im Kanister kostet den Einheimischen-Preis ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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