@ 2016 by Markus Koeck

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Uyuni

February 15, 2018

 

Eines unserer ganz großen Ziele für diese Reise. Man kennt die Bilder vom strahlendem Weiß des Salzsees und blauem Himmel.

 

Da wir jedoch in der Regenzeit unterwegs sind, steht der Salzsee unter Wasser, damit fallen solche Aufnahmen buchstäblich ins Wasser.

 

Bei der Einfahrt in den Salzsee ist es ganz schön tief, draußen wird es besser, weil flacher. Nachdem wir uns einige 4x4 der lokalen Tourenorganisationen angesehen haben, fassen wir unseren Mut und fahren auch auf den See, immer der Herde nach. Wenn einer vor uns in einem Loch verschwinden sollte, können wir ja immer noch stehen bleiben.

 

Eine wunderschöne Landschaft da sich alles im Wasser wider spiegelt. Mit etwas anderen Salar-Eindrücken kommen wir in die Stadt zurück, wo wir bereits am Vorabend direkt beim Zugfiedhof geschlafen haben.

 

Spooky aber ruhig und sicher. Wir lassen natürlich Pauli ordentlich reinigen, da das Wasser am Salzsee ja salz-haltig ist und wollen uns zur Feier des Tages (unseres 24. Jahrestages) im Salzhotel einchecken. Die Hinfahrt über die „schönere“ Piste gestaltet sich derart, dass ich mit 2. Gang Vollgas 1,5km zurücklegen muss, da die Gefahr des Steckenbleibens in Wasser, Sumpf und Matsch ziemlich groß ist – Pauli ist dementsprechend wieder bis übers Dach voll mit Dreck – zumindest für 15 Minuten war er mal sauber.

 

Beim Hotel angekommen, erfahren wir, dass dieses ausgebucht ist. Also wieder zurück, nur sicher nicht auf der Piste auf der wir hergekommen sind. Ein lokaler Touren-Guide schlägt uns eine Alternative vor.

 

Ziemlich viele Schlaglöcher, aber zumindest fest. Naja zumindest meistens. Als uns auf der Piste ein 4x4 entgegenkommt, kommen wir beim ausweichen in den nassen matschigen Sand und Pauli steht auf einmal 45° schief in der Landschaft, da der Damm auf dem wir gefahren sind einfach nachgegeben hat.

 

Nach über 1h schaufeln, Sandblech unterlegen und hoffen, dass er nicht kippt, können wir das Auto mithilfe eines zweiten Autos wieder auf die Piste ziehen. Das war alles ziemlich haarig. Wir mussten wirklich unsere gesamten Bergehilfsmittel nutzen – hier hat keiner auch nur ein Seil mit.

 

Schlussendlich haben wir die Nacht dann in einem Stadthotel in Uyuni verbracht und Pauli sicher im Innenhof abgestellt. Nach einer heißen Dusche, einer hervorragenden Pizza und einer Flasche Wein haben die Hände immer noch gezittert. So was brauch ich so schnell nicht mehr. Wundert euch nicht, es gibt keine Bilder davon – ich hatte wirklich anderes zu tun. Wir sollten noch einen Film bekommen, wo man die Bergung sieht – mal sehen ... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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