@ 2016 by Markus Koeck

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Willkommen in Südamerika !

December 10, 2017

 

 

3. Dezember

Nach einem langen Flug sind wir sicher aber müde in Santiago gelandet. Der Nachmittag wird dennoch gleich genutzt um die Stadt zu besichtigen, da wir uns am Abend bereits mit Thora und Fabian verabredet haben, die ihren Udo zusammen mit unserem Pauli verschifft haben. Es ist eine sonderbare Stimmung. Überall läuft Weihnachtsmusik, es gibt Stände in den Strassen, die neben frischen Kirschen und Erdbeeren auch Weihnachtsartikel verkaufen, Weihnachtsmänner (sogar welche in der Kathedrale), das ganze aber bei über 25 Grad uns Sonnenschein.

 

After a long flight we landed safe in Santiago de Chile. Wem et Thora and Fabian again, who have been our Container-Partners fort he cars. The whole setup is really interesting. Christmas anywhere, but also freshly picked cherries and strawberries, Santa running around. But 25 deg. C and even more outside.

 

 

 

4. Dezember

Ronny, unser lokaler Agent für die Fahrzeugentgegennahme und Verzollung, holt uns morgens wie vereinbart ab und wir können sogar mit ihm nach Valparaiso fahren – sparen uns daher die Busfahrt – großartiger Service. Im Containerterminal nehmen wir dann unsere Fahrzeuge wieder wohlbehalten entgegen. Die Zollvormalitäten noch „schnell“ erledigt, und keine 7 Stunden später können wir mit Udo und Pauli vom Hof rollen.

 

Noch schnell getankt und eingekauft, dann stilecht über eine Sandpiste zum ersten Schlafplatz. Auf der Piste fällt uns ein lautes Knarzen aus dem Cockpit auf, das in Europa noch nicht da war. Julia meint, dass sich die Windschutzscheibe bewegt. Ich bleibe gleich stehen, und wirklich der Scheibenrahmen hat sich gelöst. Das sind links und rechts jeweils 3 Schrauben. Die obersten auf beiden Seiten waren bereits vollkommen herausgedeht !! Schnell noch auf der Piste repariert und weiter. Keine 50m weiter, der nächste Stopp. Fabian entdeckt eine Vogelspinne direkt vor uns auf der Piste. Wir rollen dann aber noch entspannt in unser spooky Nachtquartier – Autofriedhof trifft es besser.

 

In the morning Ronny, our local agend for costums, picked us up from the hotel and we went to Valpariso to get our cars out of container. It took a time, but finally in afternoon we made it. We filled up the fuel, bought some food and headed to our first campsite using a dirt-road. There we recognized the first issue with our car: the windshield frame got loose, all oft he screws needed to be re-tightend – than it worked again. I did this fix right at the dirt-road wehere we also hab our first wild animal – a tarantula right on the road. The campsite turned out to be more a junkjard than a campsite.

 

 

 

5. Dezember

Wir suchen auf unserem Campingplatz noch nach dem Grund für Fabians Dauerbeleuchtung, finden den Grund aber nicht (das Abblendlicht leuchtet ständig sobald die Batterie angeklemmt ist, auch wenn der Lichtschalter und der Blinkerhebel abgesteckt sind – eigenartig ...) und nutzen den Vormittag dafür die Autos wieder vernünftig einzuräumen. Dann trennen sich aber unsere Wege. Für Julia und mich geht es nach Süden, Thora und Fabian fahren nach Norden, wollen sie doch nach Paraguay. Wir rollen noch einige Kilometer bis südlich von Santiago, sind jedoch ziemlich geschafft und fahren bald rechts ran. Ein ruhiger Campingplatz komplett für uns allein. Nur kaltes Wasser zum duschen, dafür aber billig und sauber.

 

In the morning we tried to fix the problem on Fabians car – the headlights were on when attaching the leads to the battery, even with detached switches – but could not find the root cause. So he will have to detach the leads from the battery until it is fixed.

 

We said good by to Thora and Fabian, as they were heading north to Paraguay and our intended direction is south. But only a few miles soth of Santiago we decided to stop for the night. Save, cheap, calm and clean campsite, but only cold water.

 

 

 

6. Dezember

Der Tag steht dann im Zeichen von „Kilometer fressen“. Wir wollen in den Süden, und der erste Abschnitt ist weniger spannend. Dann fahren wir jedoch von der Ruta 5, der eigentlichen Panamerikana in Chile, ab und fahren an der Pazifikküste entlang. Wunderschöne Strände, meist schwarzer Sand, starke Brandung und nette, einfache Dörfer und Siedlungen säumen den Weg.

 

We wanted to shorten the distance to the more interesting parts of Chile. Therefore we used the Panamerican highway, the Ruta 5  in Chile to get there fast. But half way down, we switched tot he scenic road at the Pacific coast where we found our stay for the night.

 

 

 

7. Dezember

Nach einigen Kilometern verlassen die Küste wieder Richtung Lonquimay Nationalpark. Auf dem Weg müssen wir in der Stad Chilian vorbei, da wir uns endlich eine SIM Karte für Chile besorgen wollen. Als wir einen Polizisten nach dem Weg zum nächsten Shop fragen, meint der nur wir sollten ihm folgen. Mit Blaulicht-Eskorte (hier eher grün-rot-Licht) geht es durch die Stadt bis zum Laden – das ist ein Service.

 

In der Nähe des Nationalparks suchen wir uns einen Campingplatz. Da wir aber immer noch vor der Saison unterwegs sind, ist nichts offen. Es bleibt uns ein Platz bei einem wunderschönen Wasserfall. Als am Abend die Einheimischen alle weg sind, kommt ein vollgepacktes Motorrad vorbei. Ein Augsburger ist gerade auf den letzten Kilometern seiner 6 monatigen Reise. Wir verstehen uns auf Anhieb, es gibt ja viel zu erzählen. Deshalb schlagen wir nebeneinander unsere Lager auf und machen uns gemeinsam über die Würste her, die wir nachmittags in Chilian von einem netten Metzger geschenkt bekommen haben. Grund dafür war, dass wir ihm seine Einfahrt die wir versehentlich versperrt hatten, wieder frei machten. Echt ein nettes Volk, die Chilenen.

 

Unser Motorradfreund hatte viele interessante und wichtige Tipps für weitere Strecken und schöne Gegenden. Eine davon, wollten wir gleich am nächsten Morgen umsetzen.

 

We left the Pacific Ocean and headed to the Lonquimay National Park. But first we stopped at Chilian, a small town, to get a SIM card to have mobile internet. We asked an officer where the next shop ist o buy, and we ended up to had an police escort to the center of the town. Amazing.

 

In the evening we found a nice spot right beside a waterfall for the night. A german motorcyclist joined the place. He at hte end of his half-year-jurney through South America already. Lots to talk and lots of nice ideas and hints for us. One oft his suggested routes we wanted to follow right the next day.

 

 

 

 

 

8. Dezember

Morgens haben wir uns von unserem Freund verabschiedet und sind gleich früh weg gefahren. Am Weg zur Ortschaft Lonquimay, noch bevor es schön über Schotter geht, stehen am Wegesrand riesige Lupinienfelder.

 

Es ist eine Gegend wie aus einem schweizer Heimatfilm. Ich mach gerade ein paar Drohnen-Videos, da fährt auf einmal eine Landrover Serie 3 an uns vorbei, hupt und winkt. Gefolgt von mehreren Discos und Range Rovern. Der Letzte der Truppe, ein Defender bleibt bei uns stehen. Es handelt sich um eine Gruppe, die ganz in der Nähe an diesem Wochenende ein Treffen hat. Schnell werden wir assimiliert. Wir folgen der Truppe auf einen schönen Abstecher in die Berge. Dann zurück zu deren Lagerplatz. Echt gemütlich. Wir müssen unzählige Fragen beantworten und Julia stellt uns in bestem Spanisch vor. Nachmittags machen wir mit der gesamten Truppe eine Ausfahrt in den Conquillo Nationalpark. Es geht über wildes Rupio, durch Araukarienwälder, über Lavafelder. Immer begleitet von jeder Menge Staub. Am See verabschieden wir uns wieder von der Truppe. Diese fährt die Runde zurück. Wir bleiben jedoch an dem See, am Fuße des Vulkans Lliama auf einem belebten Campingplatz wo wir es uns gemütlich machen.

 

Right in the morning we started to get to the first point oft he suggested route, following a road like in Swizerland with lots of grassy hills, cows and flowers. We stopped for taking pictures as some Land Rovers passed. It tured out, that there was a meeting of Land Rover drivers in the area and they were on a trip into the hills. We joined and found some new friends. It is a crazy community all over the world. Thankful to be part of it. Everybody was really interested in what we are doing here, where to go, had good ideas and recommendations. In the afternoon we joined a tour to Conquillo National Park, where we wanted to go anyhow. We said good by at a beautiful lake, our place for the night. The others went back to their campsite where we met them before.

 

 

 

 

 

9. Dezember

Morgens wollte ich noch „schnell“ unser Problem mit der Trinkwasserversorgung lösen. Ein Schlauchübergang ist undicht. Beim demontieren verschwindet der Dichtring jedoch in den Untiefen unseres Fahrzeugs. Jetzt haben wir nur noch den Kanister, bis wir einen passenden Dichtring finden ...

 

Den gesamten Tag streifen wir durch den Park. Mal mit dem Auto, mal zu fuß. Wunderschöne Landschaften mit schneebedeckten Vulkanen, glasklaren Seen und Araukarienwäldern. Die Araukarien sind urzeitliche Bäume die extrem alt werden können. Die „Mutter aller Araukarien“ hat ein stolzes Alter von über 1800 Jahren.

 

Abens machen wir uns dann noch auf den Weg nach Pucon. Eine kleine Stadt am Villarica See und dem gleichnamigen Vulkan im Hintergrund. Der Villarica Vulkan ist zur Zeit aktiv, wenn auch nur minimalst. Untertags sieht man ein wenig Rauch aus dem Krater, abends dann leuchtet der Nebel über dem Krater orange. Leider zu wenig, um es fotografisch festzuhalten.

 

In the morning I tried to fix our drink water issue (leaking hot water) but lost the sealing ring anywhere in the car – no chance to find again. So now we are restriced to the jerry can until this is fixed.

 

We used the whole day to discover the park. The Conquillo National Park is amazing. Snow covered vulcanos, clear lakes and woods full of Araucarias, an endemic fossil tree. This sort of trees can get really old, the oldest in the park is about 1800 years old.

 

In the evening we headed to Pucon. A small but lively town at the lake Villarica. The vulcano Villarica is also in this area. This volcano is currently active and makes a great scenery for the town with a tiny orange shine on top in the night. Unfortunetly too far away to get good pictures of this shine...

 

 

 

 

 

 

 

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