@ 2016 by Markus Koeck

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Reisedokumente – eine notwendige Bürokratie

November 16, 2017

Um in Südamerika dann mit Pauli unterwegs sein zu können sind noch einige Formalitäten zu erledigen:

 

Als erstes muss Pauli, so bald er in Valparaiso hoffentlich gut angekommen ist, dann entladen werden und durch den Zoll kommen. Dazu wird die „Bill-Of-Lading“ benötigt, die wir in den nächsten Tagen von unserem Spediteur erwarten. Zusätzlich dazu haben wir eine relativ detaillierte Ladeliste angefertigt, da ja nicht nur das Fahrzeug verschifft wurde, sondern im Prinzip unser ganzes Equipment.

 

Weiters wird für den Betrieb in Südamerika benötigen wir eine Versicherung und es wird noch eine internationale Kfz-Zulassung empfohlen. Die Versicherung für Chile, Argentinien, Bolivien und Peru haben wir uns von Claudia und Klaus besorgen lassen. Die beiden von abgefahren.info haben sich in der Nähe von San Carlos de Bariloche niedergelassen und sind die erste Adresse wenn es um Kfz-Versicherungen für Overlander in Südamerika geht. Total nette Kommunikation, transparente Informationen und schnelle Reaktion. Man fühlt sich gut aufgehoben. Die Versicherungen für Ecuador ist anscheinend bereits durch die Mautgebühren gedeckt, die für Kolumbien müssen wir anscheinend an der Grenze lösen. Die internationale Zulassung haben wir uns jetzt, zusammen mit internationalem Führerscheinen, beim ÖAMTC ausstellen lassen.

 

Auch bei den Führerscheinen gibt es interessante Regelungen. So gibt es 3 verschiedene internationale Führerscheine, die von unterschiedlichen Ländern anerkannt werden. Da wir vorhaben durch Chile, Argentinien, Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien zu fahren, sollten die Führerscheine überall anerkannt sein. Natürlich erkennen nicht alle Länder den selben Führerschein an – wäre ja zu einfach. Man benötigt zumindest 2 verschiedene: den von 1926 (nur den anerkennt Kolumbien) und den von 1949 (für die anderen Länder, Bolivien erkennt ausschließlich diesen an ...). Interessant ist, dass der von 1949 nur in Deutsch, Englisch und Französisch ausgestellt wird. Der von 1926 ist u.a. auch in Spanisch – also gut, wenn zumindest auch der mit ist. Das ganze Prozedere ist zumindest lt. ÖAMTC so notwendig. Ob es im wirklichen Leben einen Unterschied macht, wissen wir noch nicht. Da wir aber bereits genügend Zeit und Geld in die Vorbereitung investiert haben, wollen wir hier nicht ggf. an der falschen Stelle sparen.

Und ja, die gesamten internationalen Dokumente gelten nur in Verbindung mit den originalen, nationalen Dokumenten (also österreichischer Zulassung und Führerschein).

 

Dass ein gültiger Reisepass benötigt wird versteht sich von selbst. Ein Impfpass ist ebenfalls sehr zu empfehlen, da die Impfung gegen Gelbfieber in einigen Ländern vorgeschrieben ist, und somit dokumentiert werden kann. Unseren Impfmarathon haben wir ebenfalls abgeschlossen und die letzten notwendigen Medikamente besorgt. In 14 Tagen geht’s dann endgültig los ...

 

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